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Hurra wir leben noch! Codename "Taimen" by Eric Berger

 3000 Volt tötete alles was nur in die Nähe des Zaunes kam.

3000 Volt tötete alles was nur in die Nähe des Zaunes kam.

Angeblich war es das Gleichgewicht des Schreckens, dass einen dritten Weltkrieg in den Zeiten des kalten Krieges verhindert hat. Wie nahe die Welt am Abgrund stand, wurde mir auf jeden Fall klar, als ich vor kurzem 300 km südlich von Kiev eine der streng geheimen Nuklearraketen Basen der ehemaligen UDSSR besuchte.

Sehen Sie alle Fotos und den Film HIER.

 

Voriges Wochenende hatte ich einen Photowalk mit einem tollen Team aus Österreich und der Schweiz im abendlichen Kiev. by Eric Berger

 Foto: Eric Berger  Leica Q f2,2 1/125 Iso100 A - 1,3

Foto: Eric Berger  Leica Q f2,2 1/125 Iso100 A - 1,3

Blaue Stunde in der Hauptstadt der Ukraine! Wir waren gemeinsam in unserem Workshop Bus unterwegs um die fotografischen Hotspots der Stadt möglichst rasch zu erreichen, so blieb genug Zeit um in Ruhe zu fotografieren. Im Juli 2019 geht es für uns wieder auf Fototour nach Kiev. Details HIER.

Fotoimpression von der orthodoxen Feierlichkeit im Lavra Höhlenkloster in Kiev. by Eric Berger

 Gläubige im Lavra Kloster - Foto: Eric Berger OLYMPUS Pen F 17mm  f2.0 1/2000 Iso 200 A+0,7

Gläubige im Lavra Kloster - Foto: Eric Berger OLYMPUS Pen F 17mm  f2.0 1/2000 Iso 200 A+0,7

Ich war am vorigen Samstag mit einem Fototeam der LIK Akademie für Foto und Design in Kiev. Im Rahmen unseres Fotowalks hatten wir die großartige Gelegenheit einer Feierlichkeit im Lavra Kloster beiwohnen zu dürfen. Es war nicht nur fotografisch ein tolles Erlebnis! Wir sind bereits am Planen des LIK Fotoevents 2019 in Kiev.

Narrative Fotografie im Urlaub ist auch ein Thema meines morgigen Online Impulsvortrags über Reisefotografie. by Eric Berger

 Foto by art+fashion - www.fotocult.at

Hier findet ihr die ganze Fotostory aus Manaus in Brasilien.

One Day in... Fishmarket Manaus

Es gibt Dinge, die man auf Fotos schwer wiedergeben kann, angeblich sind es Räumlichkeit und Stimmung. Wie die geneigten Leser ja wissen, lassen sich diese durch bildgestalterische und lichttechnische Kunstgriffe durchaus für den geneigten Betrach-ter simulieren. Tatsächlich schwierig – wenn nicht geradezu unmöglich – wird es bei Sinneseindrücken wie Hitze, extreme Luftfeuchtigkeit, aber auch Gerüche.
Also muss ich versuchen in Worten diese Eindrücke etwas zu vermitteln. Lassen Sie mich mit dem Duftfaktor beginnen! Das odoristische Ambiente eines Fischmarktes hat wohl jeder auf Abruf virtuell in der Nase.

Ich kann Ihnen nur sagen mir hat es dort gefallen!
Im Gegensatz zu meinen Begleitern, hab ich an diesem wundervollen Ort nahezu drei Stunden verbracht. Aber Sie können sicherlich nachvollziehen, dass in der fotografischen Euphorie all diese Eindrücke kompensiert werden. 
Einzigartige Eindrücke, welche mich als Fotofreak und gleich-zeitig passionierten Fischer gleichwohl einer Welle des Ver-zückens hinweggespült haben in einen tranceartigen fotogra-fischen Zustand. Aufgeschreckt wurde ich erst wieder bei der darauffolgenden Taxifahrt ins weltberühmte Opernhaus von Manaus, weil meine Mitreisenden sich Sorgen um die ausrei-chende Belüftung in dem zu fünft wohlbesetzten Fiat Taxi bei etwa 40°C im Schatten und einer Luftfeuchtigkeit von knapp unter 100% machten.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht von den bösen Blicken meines Kumpels sprechen, welcher in der Enge des unkli-matisierten Fahrzeugs an mich geklebt war. Warum bis ins Opernhaus unserem kleinen Grüppchen ein – sagen wir mal intensiver  – Fischgeruch anheim war, ist mir bis heut noch nicht klar. Kameras speichern doch nur digitale Daten und keine Gerüche oder?

Für mich steht fest, ich muss irgendwann nochmal hin in die etwas andere Metropole im brasilianischen Regenwald des Amazonas!

Wer Lust auf meine Fotoreisetipps hat, am Dienstag, 19.6. um 19:00 kostenlos beim Live Webinar dabei sein, oder anmelden und das Video später ansehen.